
Die ATES-Wärmepumpe ist ein zu 100 % in Ungarn hergestelltes Produkt, das speziell an die örtlichen Gegebenheiten angepasst wurde! In unserer Manufaktur fertigen wir maßgeschneiderte Lösungen – ganz nach Kundenwunsch. Mit dieser Technologie kann der Nutzer seine Abhängigkeit von externen Energiequellen verringern und – in Kombination mit einer Photovoltaikanlage – sein Zuhause, Gewächshaus, Hallen oder andere Gebäude sogar vollkommen kostenfrei beheizen. Sicher, umweltfreundlich, innovativ – und zugleich eine beinahe 100 Jahre alte bewährte Technologie.
Für die Landwirtschaft ist das für ATES-Wärmepumpen benötigte Brunnenwasser meist bereits vorhanden, denn viele Betriebe nutzen es auch zur Bewässerung. Wasser ist der stabilste Wärmeträger der Erdwärme. Das Brunnenwasser hat das ganze Jahr über eine konstante Temperatur und sorgt somit für einen besonders effizienten Betrieb. Die ATES-Wärmepumpe entzieht dem 12–14 °C warmen Grundwasser etwa 5 °C. Der Verdampfer überträgt diese Wärme auf das Kältemittel, welches durch den Kompressor auf bis zu 60 °C erhitzt wird. Je nach Bedarf kann das System heizen, kühlen und die Warmwasserbereitung unterstützen. Es funktioniert hervorragend mit Heizkörpern, Fan-Coils und noch besser mit Flächenheizungen (Fußboden-, Wand- und Deckenheizung).
Das Brunnenwassersystem ist ein sogenanntes offenes System. Im Gegensatz dazu sind Erdsonden- oder Erdkollektorsysteme geschlossene Systeme. Es muss durchgängig Grundwasser durchgeleitet werden. Der Brunnen kann gebohrt, gegraben oder ringförmig sein – wichtig ist, dass die vorgeschriebene Wassermenge erreicht wird. Das entnommene Wasser muss in einen Schluckbrunnen, Graben, Bach, Teich o. Ä. abgeleitet werden.
Am Steuergerät der Wärmepumpe sind die Vor- und Rücklauftemperaturen ersichtlich. Über die Einstellung der Rücklauftemperatur kann der Nutzer die Raumtemperatur regulieren. In einem durchschnittlich gedämmten Haus, bei etwa 0 °C Außentemperatur, kann man so mit einer Vorlauftemperatur von 45–48 °C angenehme 24 °C Raumtemperatur erreichen. Dabei ist eine Rücklauftemperatur von etwa 30 °C zu erwarten. Die Heizkörper fallen dabei nie unter diese Rücklauftemperatur, wenn sich das System im aktiven Heizmodus befindet. Je nach Wärmeabgabe der Heizkörper variiert die Rücklauftemperatur, was für eine gleichmäßige Raumtemperatur sorgt. Bei konventionellen Heizsystemen hingegen kühlen die Heizkörper zwischen den Heizzyklen stark ab, was zu höherem Energieverbrauch führt.
„Wenn ich im Winter nicht im Folientunnel übernachten muss, nur um die Innentemperatur zu halten – das ist Gold wert!“
So erklärt János Kiss, Gemüsebauer aus Hajdúböszörmény, warum er sich für eine geothermische Heizung mit einer ATES-Wärmepumpe entschieden hat. Der Familienbetrieb Bioforrás Kft. war zehn Jahre lang als kontrollierter Ökobetrieb zertifiziert, inzwischen wird vorwiegend lokal vermarktet. Der Besitzer betreibt seit 40 Jahren Gemüseanbau.
„Seitdem setzen wir auf geschützten Anbau – aktuell auf 3.000 m². Für die Jungpflanzen benötigen wir auf rund 200 m² eine effektive Beheizung. Früher nutzten wir einen holzbefeuerten Heizkessel, den wir im Winter alle 3–4 Stunden beschicken mussten. Das war auf Dauer sehr mühsam. Eine Automatisierung wäre zu teuer gewesen – Holz ist zudem kein günstiger Brennstoff. Wir brauchten eine naturnahe, effiziente und bezahlbare Lösung.“
Ein Großteil der hochwertigen Ernte stammt heute aus Gewächshäusern, was wesentlich zur Ertragssicherheit beiträgt. Im Jahr 2020 wurden in Ungarn rund 83.000 Hektar für den Gemüseanbau genutzt. Je nach Kultur werden heute auf 30–60 % weniger Fläche vergleichbare Erntemengen erzielt – dank technologischem Fortschritt. Von den 3.500 Hektar geschütztem Anbau im Jahr 2020 entfielen 160–180 Hektar auf Glashäuser, 600–700 Hektar auf Blockfolien und 760–880 Hektar auf Folientunnel. Davon waren 500–600 Hektar beheizt – zu 95–96 % mit geothermischer Energie.
Auch János Kiss hat sich daher für eine ATESYS-Wärmepumpe entschieden.
„Ich wollte eine kosteneffiziente, komfortable und saubere Energiequelle. Die Heizkosten sind deutlich gesunken, und ich muss mir keine Sorgen mehr um schwankende Holzpreise oder konstante Wärmeversorgung machen. Als Landwirt ist mir der verantwortungsvolle Umgang mit der Erde sehr wichtig. Diese Technologie erschöpft den Boden nicht – wir entnehmen dem Grundwasser nur Energie und leiten es zurück.“
Der Gemüsebauer heizt sein Foliengewächshaus heute mit einer ATESYS-Wärmepumpe. Mladen Kovacev, technischer Leiter des Unternehmens, bestätigt die wachsende Beliebtheit erneuerbarer Energien in der Landwirtschaft. Er veranschaulicht die Effizienz des Systems anhand eines Einfamilienhauses:
„Zur Vereinfachung rechnen wir mit einem Neubau von etwa 150 m² mit guter Dämmung und modernen Fenstern. Der Heizbedarf liegt bei ca. 10 kW bei –15 °C, was im Durchschnitt einer saisonalen Heizlast von 3,5 kW entspricht. Bei rund 4.000 Heizstunden pro Jahr ergibt sich ein Jahresbedarf von 14.000 kWh Heizenergie. Mit einer ATES-Wärmepumpe betragen die Heizkosten nur etwa 70.000 HUF/Jahr! Die nachfolgenden Tabellen zeigen, dass Wasser/Wasser-Wärmepumpen die höchsten Einsparungen ermöglichen.“